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Langen, 17.02.2022

Viele Applikationen im betrieblichen Umfeld bestehen seit mehreren Jahren, oft seit einigen Jahrzehnten. Die Anwender haben sich an diese gewöhnt und die Funktionalität hat sich bewährt. Im technischen Umfeld hat sich jedoch seit der Fertigstellung der Anwendungen vieles weiterentwickelt. Moderne Hardware ist erheblich leistungsfähiger geworden. Auf deutlich größeren Monitoren mit einer höheren Auflösung lassen sich viel mehr Informationen unterbringen. Auch das Design und die User Experience moderner Applikationen weisen viele Veränderungen auf. Kennzeichnend sind schlanke und intuitiv bedienbare Oberflächen. Die Anwendung sollte stets reaktionsfähig sein und eine performante Ausführung ermöglichen. Auch der Weg der Anwendungsbereitstellung hat sich geändert. Statt umfassender Updates in größeren Zeiträumen ist heute eine kontinuierliche Bereitstellung – bezeichnet als Continuous Deployment – zeitgemäß. Weiterentwicklungen der Software werden dabei regelmäßig den Anwendern zur Verfügung gestellt.

Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten ein komplexes Anwendungssystem zu erneuern. Das sind die Neuentwicklung und die Softwaremigration. Eine Neuentwicklung bietet zwar einerseits die Möglichkeit das komplette System funktionell und technisch komplett neu auszurichten. Andererseits ist dieses Vorgehen sehr aufwändig und damit zeit- und kostenintensiv. Die Möglichkeiten einer Anwendungsmigration ist daher zu prüfen. Gelingt dieses, kann vorhandener Quellcode weiterverwendet werden. Nicht nur aus ökonomischen Gründen ist das Vorgehen sinnvoll, sondern auch aus Aspekten der Nachhaltigkeit ist eine Migration einer Neuentwicklung vorzuziehen. Die längere Nutzung eines Anwendungssystems führt zu einer besseren Umweltbilanz und damit zu einer Schonung der Ressourcen. Beispielsweise entstehen bei der plattformübergreifenden Programmierung native Applikationen für jede gewünschte Zielplattform aus einer gemeinsamen Quellcodebasis. Der dafür notwendige Aufwand und die benötigten Ressourcen sind deutlich geringer, als wenn man die Anwendung für jedes System vollständig voneinander unabhängig entwickeln würde.

Die Anwendungsmigration sollte auch dazu genutzt werden, Programme und den zugrunde liegenden Quellcode umfassend zu bereinigen. Anwender profitieren von einer schnelleren Ausführung und einer intuitiveren Bedienung. Gleichzeitig wird die Pflege des bestehenden Systems für die Zukunft weiter vereinfacht.
Das Team von Embarcadero hat sich dem Thema Migration angenommen. Eine große Anzahl von Delphi Applikationen sind im laufenden Betrieb. Sie arbeiten zuverlässig und können weiterhin aktiv über die integrierte Entwicklungsumgebung gepflegt werden. Mit der neuen Version RAD Studio 11 Alexandria kann man bestehende Applikationen an die neuen Herausforderungen anpassen und beispielsweise für Windows 11 fit machen. Windows Applikationen können durch den Einsatz von Stilen modernisiert werden. Dabei achtet man darauf, dass sie hochauflösende Darstellungen (High DPI) unterstützen. Wechselt man beispielsweise lediglich das Grafikframework und belässt die Businesslogik, so kann man mittels des FireMonkey-Grafikframeworks native Applikationen für Windows, macOS, Linux, iOS und Android aus einer gemeinsamen Quellcodebasis erstellen. Eine bestehende Desktop Applikation könnte um eine mobile Anwendung ergänzt werden.

Die Anwendungsmigration beschränkt sich nicht nur auf eine Aktualisierung der grafischen Benutzeroberfläche. Die Integration von Microservices und eine Aktualisierung der genutzten Datenbanktechnologie gehören beispielsweise auch dazu.

Der technische Ausgangspunkt ist das bestehende Anwendungsprojekt. Auch wenn es schon vor vielen Jahren initial in einer früheren Version der Entwicklungsumgebung erstellt wurde, kann man es in den meisten Fällen direkt in Delphi 11 öffnen und erfolgreich kompilieren. Es ist die beste Voraussetzung für den Einstieg in eine Modernisierung.
Am 10. März 2022 um 15 Uhr plant Embarcadero ein Webinar unter dem Titel „Migrationsthemen rund um Delphi“. Ein initialer Vortrag führt in die Herausforderungen und Lösungen zum Thema ein. Da jedes Migrationsprojekt speziell ist, folgt eine Frage-und-Antwort-Runde. Die Zielgruppe des Webinars sind Architekten, Entwickler und an Delphi oder C++Builder interessierte Personen. Bereits heute können sie sich unter https://lp.embarcadero.com/WebinarDelphi11Migration?utm_medium=Referral&utm_source=Press&utm_content=DACH-Webinar-DelphiMigration-220310 zum kostenlosen Webinar anmelden.

Embarcadero stellt Tools bereit, welche die Produktivitätsprobleme von Anwendungsentwicklern lösen. Mit den Produkten kann man Anwendungen aus einer einzigen Codebasis für alle Plattformen entwerfen, erstellen und ausführen. Mehr als drei Millionen C++- und Delphi-Anwender weltweit setzen auf die preisgekrönten Produkte von Embarcadero, um unternehmenskritische Anwendungen zu liefern.